Archiv für das Schlagwort ‘Music was my first love …

Sonata Arctica in Berlin   Leave a comment

Dank meiner Brieffreundin wurde ich vor etwas über 10 Jahren auf die finnische Power-Metal-Band SONATA ARCTICA aufmerksam. Seither habe ich eine Schwäche für die Jungs. Und ich wollte sie schon immer mal live sehen. Da sie aber irgendwie nie nach Frankfurt kamen, als ich noch in Hessen wohnte, klappte das nie. Bei der letzten Tour zu „Stones Grow Her Name“ musste ich sie sausen lassen, aber dafür dann eben jetze. Gestern Abend beglückte die fünfköpfige Truppe den C-Club am Columbiadamm in Tempelhof. Anfangs war ich etwas zögerlich, da das Konzert erst um 21h los gehen sollte, aber dann machte es „klick“ – war ja Gründonnerstag. Also her mit dem Ticket und ab dafür!

Und ich wurde auch nicht enttäuscht. 🙂

Opening Band war eine Truppe namens „Trick Or Treat“, kannte ich vorher nicht, aber die waren lustig. Tobten wie die Besemmelten auf der Bühne rum, inclusive quietschpinker aufblasbarer Klampfe, die der Sänger beim letzten Song benutzte. Unter anderem spielten sie eine Power-Metal-Version von Cyndi Laupers Klassiker „Girls Just Wanna Have Fun“. Ich hätte heulen können vor lachen, das hat so geil gefetzt! Geil war auch die Einlage des Drummers, der plötzlich „Eins, zwei, Polizei!“ abspielte. Die Halle tobte!

Als die Herrschaften dann fertig hatten, kam der Umbau für Tony und seine Kapelle. Warten, n bisschen mehr warten … zugucken, wie da alles aufgebaut wird.

So um 22h rum war es dann endlich soweit: Sonata Arctica betraten die Bühne, und ich war hin und weg. Was ein Brett an Konzert! Ich war – und bin es immer noch! – so megaglücklich! Die Jungs spielten einen Querschnitt aus fast allen Alben (meines Wissens nach fehlte was von „Unia“), also auch ältere Werke wie „FullMoon“, „Kingdom For A Heart“ und „My Land“ (dieses Lied hab ich damals, als ich in Neuseeland war, sehr oft gehört). Vor „Victoria’s Secret“ alberte Tony rum, ob wir denn Damenunterwäsche mögen würden? *hihi* Ich hatte Spaß. Das ist mal sicher. Berlin kam zudem in den Genuss, die Live-Premiere des Songs „What Did You Do In The War, Dad?“ vom aktuellen Album „Pariah’s Child“ zu hören. Hurra! Das hatte die Band vorher auf ihrem offiziellen Twitter-Account angekündigt, was ich natürlich extrem cool fand. \m/ Ebenfalls geile Nummern waren „White Pearl, Black Oceans“, „Losing My Insanity“ und „I Have A Right“.

Richtig abgegangen bin ich aber, als sie in der Zugabe „Don’t Say A Word“ spielten. Den Song lieb ich ja, einer meiner absoluten Favoriten EVER.

Auch wenn es eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit war und mir heute noch alles weh tut, ich hätt noch stundenlang mit den lustigen Finnen feiern können. Die gehen einfach nur geil ab. 🙂

Bleibt mir nur noch zu sagen KIITOS! für diesen geilen Abend.

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Veröffentlicht 18/04/2014 von Kiwi in Berlin, Musik

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Rockin‘ in a free world   Leave a comment

Das Schöne an Berlin ist ja, dass die meisten geilen Bands auch hier Station machen.

Vor einer Weile habe ich via Twitter die Band BURY TOMORROW aus England kennen gelernt. Die fünfköpfige Metalcore-Truppe ist außerhalb UK bisher eher noch ein Insidertipp, und sie machten auf ihrer ersten Headliner-Tour in Berlin Station. Ich war mir erst nicht sicher, ob ich wirklich hingehen wollte, aber entschied mich dann doch recht spontan (und nachdem ich vergangenen Monat bei FIVE FINGER DEATH PUNCH schon das volle Brett abbekommen hatte), eine Karte zu kaufen. Für 20 Tacken kann man das mal machen.

Freitag Abend war es also soweit – BURY TOMORROW im Comet Club. Diese Location ist vor allem bemüht, unbekannteren Bands eine Bühne zu geben. Ich hatte es, wie auch schon bei FFDP wieder in die erste Reihe geschafft, und im Comet Club bedeutet das, dass man direkt an der Bühne steht und die Musiker quasi anfassen kann. Geiler Scheiß!

Den Auftakt machte CHUNK! NO CAPTAIN CHUNK! aus Frankreich, die dem Publikum schon mal mächtig einheizten. Als die fertig waren, der Umbau für BT, und ich hätte mir keinen besseren Stehplatz aussuchen können – stand ich doch direkt vor Sänger und Gitarrist Jason Cameron. Dazu muss ich sagen, dass die Band zwei Sänger hat: Frontmann Daniel „Dani“ Winter-Bates ist für die Metalcore-typischen Growls verantwortlich, wohingegen Jason „Jase“ Cameron die clear vocals singt. Und ich sage euch – der Junge hat die wahrscheinlich geilste und beste clear vocals-Stimme im Metalcore. Hach!

Jedenfalls stand ich also direkt vor Jason. Und was soll ich sagen? Wir haben quasi den ganzen Abend lang „geflirtet“, hihi! Bei einem Song haben wir uns die Hand gegeben, und als der Song rum war, hat er mir sein Plek in die Hand gedrückt. Fand ich total cool! Headbangen, was das Zeug hielt, und einfach ne geile Zeit haben.

Dani und Jason

Nach dem Konzert bekam ich von einem der Roadies noch ein Handtuch, was von einem der Bandmitglieder benutzt worden war (und welches unter GAR keinen Umständen gewaschen werden darf!), und ein herrenloses Plek. Die Jungs waren hinterher noch am Merch-Stand, um Autogramme zu schreiben und Fotos mit den Fans zu machen. Da bin ich natürlich hin und hab denen mein Ticket zum Unterschreiben hingehalten. Mit Dani gab’s noch nen fist bump, und ich war begeistert. Allerdings fehlte einer. Jason. 😦 Gut, dachte ich, hol ich erstmal meine Jacke, der kommt sicher noch. Ich wollte mich ja bei ihm noch für das Plek bedanken. 😉

Und in der Tat, während ich meine Jacke holte, tauchte er auf. Bin dann auch gleich zu ihm hin, und was dann abging, war so genial, ich feier es immer noch. Er strahlte mich an: „HEY SWEETIE!“ Huch? Damit aber nicht genug, nein, Jase setzte noch einen drauf: „Come, let’s  hug!“ Was is’n nu los? Ich hab mich dann bei ihm für das Plek bedankt, und er meinte nur: „No worries!“ Er verewigte sich dann auch noch auf meinem Ticket, fragte, ob es mir gefallen habe, was ich natürlich  bejahte. Er weiter: „Hope to see you soon again!“ Klar, sobald die Band wieder herkommt, bin ich SOFORT dabei (und auf ihrem offiziellen Twitter-Account haben sie auch schon geschrieben, dass sie schon BALD wieder herkommen werden). Ich dachte zwar, besser geht’s nicht, aber Jason überraschte mich noch einmal: „Another hug?“ So lieb! Aber das ist das Schöne an BURY TOMORROW – sie sind noch keine „große“ Band, und dementsprechend auch nicht abgehoben oder so. Und natürlich hab ich Jason noch mal umarmt! 😉

Das von allen Bandmitgliedern unterschriebene Ticket 🙂

Später fand ich dann Jasons Twitter-Account und, na ja, was soll ich sagen? Ich find’s so geil! Seht selbst:

So, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss Jasons Wahnsinnsstimme weiter fangirlen genießen. Ich habe mich in seine Stimme verliebt. Aber so richtig!

YES THIS IS A CULT!   Leave a comment

Am Donnerstag war es endlich so weit – der Tag bzw. Abend, den ich herbei gesehnt hatte.

Im November hatte ich im Eventim-Newsletter gelesen, dass eine meiner absoluten Lieblings-Bands, 30 Seconds To Mars, nicht nur nach Deutschland kommen, sondern auch hier in Berlin auftreten würden. Ich wollte die ja schon länger mal live sehen, hatte aber bisher nie die Gelegenheit dazu. Nun sollte es also endlich klappen. Und noch dazu liegt der Veranstaltungsort, die Zitadelle, quasi vor meiner Haustür und ich musste nicht mal kreuz und quer durch Berlin (oder in eine andere Stadt) gondeln. Sobald die Karten im Vorverkauf waren, bestellte ich mir eine, und freute mich seither tierisch auf den 6. Juni 2013, auch wenn es gut sechseinhalb Monate Warten bedeutete.

Dazu muss ich sagen: ich kannte die Band zwar seit „The Kill“, aber so richtig „Klick!“ machte es erst mit „Kings & Queens“ und vor allem „Closer To The Edge“ vom vorletzten Album „This Is War“. Insbesondere das letztgenannte Lied hatte einen entscheidenden Einfluss auf mich und mein Leben. Dazu aber gleich noch mehr.

Donnerstag Abend also war dann der große Tag. Und ich muss sagen – die Warterei hat sich gelohnt. Nach der Fortbildung, die ich derzeit besuche, ging es nur schnell nach Hause, Sachen ablegen, noch mal kurz die Füße hochlegen, und dann ab zur Zitadelle. Als ich dort ankam, stellte ich mich in die gefühlt 3km lange Schlange und wartete, bis ich endlich reindurfte. Drin dann natürlich erstmal gleich zum Merchandise-Stand und n T-Shirt holen (ich brauche irgendwie von den ganzen Veranstaltungen, zu denen ich gehe, immer n Souvenir, erst recht, wenn es ein Konzert ist), noch was trinken, und dann auf Jared, Shannon und Tomo warten. Ich stand zwar etwas weiter hinten, hatte aber ne Bombensicht auf die Bühne.

Um 19h trat die Vorband, bestehend aus einer Frontfrau in gewagtem Outfit und nem Drummer mit Guy-Fawkes-Maske, auf die Bühne, und ehrlich, der Bringer waren die nicht. Ich weiß schon nicht mal mehr, wie die überhaupt hießen. Allerdings hatte das Mädel ne ziemlich geile Klampfe: schwarz-weiße Flying-V. ALTER!!! Das Ding hätte ich am liebsten mitgenommen. *hihi* 😉

Als die zwei fertig hatten, ging der Umbau für 30STM los, und gegen 20.10h etwa kamen sie dann endlich auf die Bühne. Und was dann geschah, war so megageil … OH GOTT!!! Der erste „richtige“ Track (sie waren zu den Klängen eines Instrumentalstückes – „Birth“ – auf die Bühne gekommen) war „Conquistador“ vom neuen Album „Love, Lust, Faith + Dreams“, und die Menge tobte. Auch für mich gab es kein Halten mehr in diesem Moment. Da waren sie also – die Band, auf die ich jetzt seit November so sehnsüchtigst gewartet hatte.

Als zweites Lied spielten sie „Kings & Queens“ und ja, trotz über 20 Grad und so hatte ich ne Gänsehaut. Dieses Lied live hat so eine gewaltige Wirkung, boah!! Glückshormone im Überfluss. Ähnlich ging es mir bei „City Of Angels“, „Do Or Die“, „This Is War“, „Hurricane“ und natürlich „Closer To The Edge“. Besagtes Lied ist einfach nur EPISCH, und vor allem die Message darin spricht mich sehr an. Als Jared nach dem Song meinte, dass man nicht sein Leben von den negativen Momenten und Hindernissen beeinflussen lassen, sondern die positiven Dinge schätzen solle (paraphrasiert), dachte ich nur noch „DANKE!!“ Denn genau DAS habe ich, in Hinblick auf meine ganze langwierige Krankengeschichte, auch gelernt:

„No, no, no, no
I will never forget
No, no

I will never regret

No, no
I will live my life!“

Jared bezog immer wieder die Crowd mit ein, streute hier und da ein „ich liebe dich/euch!“ ein, fragte uns nach deutschen Begriffen – insbesondere nach der Übersetzung des Album-Titels – und machte einige lustige Bemerkungen.

Nach dem Instrumentalstück „Pyres Of Varanasi“, welches von einer akrobatischen Einlage zweier Artisten untermalt wurde, stand Jared plötzlich sozusagen im Publikum und gab nach kurzem Geplänkel schließlich „Hurricane“ in einer Akustik-Version, d.h. nur er und seine Gitarre, zum Besten. WHOA!! Danach folgte „The Kill“, zunächst nur Jared, dann aber auch mit Shannon und Tomo. So megageil!!

Den Abschluss schließlich bildete die erste Single des aktuellen Albums, „Up In The Air“, bei dem Jared einige Leute aus dem Publikum auf die Bühne holte und mit einer Deutschlandfahne wedelte. Und genau wie auch bei „Kings & Queens“ und „Closer To The Edge“ lief im Hintergrund das offizielle Musikvideo, was natürlich einen extrem geilen Effekt hatte.

Ich war hinterher so fertig, Hormonflash inclusive (jetzt nicht wegen „OMG JARED LETO!“, sondern weil diese Musik mich einfach so mitgerissen hat), verschwitzt und glücklich, ich war so super-aufgekratzt, dass ich erst nach Mitternacht ins Bett geplumpst bin. Ich hätte den Jungs noch drei Stunden lang zuhören können, nur leider – und das ist der Nachteil an der Zitadelle – war um kurz nach halb zehn schon Schicht im Schacht. 😦

Trotzdem, es war ein verdammt geiler Abend, ein mitreißendes Konzert, und ich weiß genau: wenn ich 30STM nicht vorher schon toll gefunden hätte, würde ich es spätestens jetzt tun. Wenn sie wieder nach Berlin kommen, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!! Im November touren sie zwar wieder hier in Deutschland, aber das einzig machbare Konzert wäre Hamburg, da an einem Freitag Abend. Na, mal schauen. 😉

Und als dann noch am Donnerstag Abend der offizielle Twitter-Account der Band meinen Tweet an sie „retweeted“ hatte, kriegte ich das Grinsen erst recht nicht mehr aus dem Gesicht.

30STM

Ich würde zwar nicht sagen, dass ich ein Hardcore-Fan dieser Band bin, aber ich kann definitiv sagen, dass sie mir unendlich viel Freude bereitet haben und dass sich das lange Warten wirklich gelohnt hat. Nicht zu vergessen: „Closer To The Edge“, ein Lied, das mir sehr viel bedeutet und das zu mir gesprochen hat, als es mir richtig dreckig ging. 🙂

YES THIS IS A CULT!

Veröffentlicht 08/06/2013 von Kiwi in Berlin, ich, Musik

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Standing in the hall of fame   Leave a comment

Gestern war ich also wieder mal in der Muckibude. Und es hat, wie eigentlich immer, so verdammt viel Spaß gemacht. Mich wurmt es nur ein bissl, dass ich es bisher noch nicht geschafft habe, die abschließenden 40 Minuten Intervall-Training auf dem Laufband ohne das Drücken auf die „Pause“-Taste zu absolvieren, aber ich nähere mich diesem an. Es hakt immer im dritten Viertel (10min bei 6,5 km/h und 3,5% Steigung), aber wie gesagt, ich komme dem Ziel immer näher und bin mir sicher, dass ich es in Bälde schaffe. Ich weiß, 40 min hören sich ziemlich viel an, insbesondere, wenn man vorher ne knappe Stunde Krafttraining gemacht hat, aber dadurch, dass diese Intervalleinheit eben in 4×10 min mit unterschiedlichen Steigungen und Geschwindigkeiten gegliedert ist, ist es gar nicht sooooooo schlimm. 😉 Außerdem kommt man so richtig schön ins Schwitzen, die Fettverbrennung wird weiter angekurbelt, und man weiß, dass man etwas für sich und seinen Körper getan hat. Schließlich ist Schweiß weinendes Körperfett. 😉 Danach wartet ja dann auch die heiße Dusche, die einfach himmlisch ist. 😀

Hinzu kommt, dass ich, wenn ich mich im Studio quäle, grundsätzlich meine Musik auf den Ohren habe. Um mich zu pushen und die Welt um mich herum für die Dauer des Trainings auszublenden. Es gibt dann nur mich und die Geräte. Ich bin jemand, der bei Musik auch viel auf Texte achtet, und kürzlich lief im TV ein Songausschnitt, der mir unheimlich gut gefiel. Nur leider hatte ich keine Ahnung, wie das Lied heißt. Fand ich aber kurz darauf auch raus: „Hall Of Fame“ von The Script. Gestern hab ich mir das Lied dann auf iTunes runtergeladen und höre es seither quasi non-stop auf Dauerschleife. Die Melodie geht einfach ins Ohr … aber noch viel entscheidender sind die Lyrics. Einer der inspirierenden Songs, die ich jemals gehört habe. Hammer. Absolut. Und er trifft auch auf einige meiner Vorbilder aus dem Sportbereich absolut zu. Noch ein Grund mehr, diesen Song zu lieben. 🙂

You can go the distance
You can run the mile
You can walk straight through hell with a smile

You could be the hero
You could get the gold
Breaking all the records they thought never could be broke

Yeah, do it for your people
Do it for your pride
How you ever gonna know if you never even try?

Do it for your country
Do it for your name
‚Cause there’s gonna be a day…

When you’re standing in the hall of fame (yeah)
And the world’s gonna know your name (yeah)
‚Cause you burn with the brightest flame (yeah)
And the world’s gonna know your name (yeah)
And you’ll be on the walls of the hall of fame

Be a champion, be a champion, be a champion, be a champion
On the walls of the hall of fame

Zusammen mit „If Today Was Your Last Day“ von Nickelback mein persönlicher „Theme Song“, hehe!!

In diesem Sinne …

Veröffentlicht 21/02/2013 von Kiwi in ich, Musik, Sport allgemein

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Mehr davon, bitte!   Leave a comment

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich angefangen, in die Muckibude zu gehen. Ich habe zwar das Training gegen Ende letzten Jahres hin etwas sehr schleifen lassen, aber ich habe mir für dieses Jahr fest vorgenommen, wieder regelmäßiger und häufiger zu gehen. Kurz vor Weihnachten habe ich einen neuen Trainingsplan bekommen, den ich allerdings erst gestern das erste Mal ausprobiert habe (ich war Weihnachten in Hessen bei meiner Familie).

Gelinde gesagt, stand ich gestern vor der Kotzgrenze. Alter Schwede! Die fünf Minuten aufwärmen bei einem gemütlichen Trab von 8km/h aufm Laufband waren da noch die leichteste Übung. Zwar sind wir mit den Gewichten teilweise etwas runter gegangen, aber haben die Wiederholungen – bis auf bei den Kurzhanteln – auf 20 pro Satz erhöht. Mama. Als ich mit den insgesamt 40 Sit-ups als letzter Krafteinheit fertig war und noch 40 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband vor mir hatte, dachte ich „IM LEBEN NICHT!“ Aber ich habe es geschafft. Okay, ich hab zweimal auf die „Pause“ Taste gehauen, aber das war mehr, weil ich was trinken wollte, denn bei Steigungen von bis zu 6,5% ist’s nicht so ganz einfach, anständig zu trinken. Ich muss mich einfach daran gewöhnen, denke ich, da ich ja gestern das erste Mal dieses Programm durchgezogen hatte. 😉 Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also mach ich da weiter, wo ich gestern aufgehört habe und bin schon auf das nächste Training gespannt.

Mir tut zwar heute alles weh, vor allem die Arme, aber ganz ehrlich – wenn mir das nicht wehtut beim Training, hab ich keinen Spaß. Denn dann weiß ich, dass ich wirklich was getan und geleistet habe. Ich war zwar komplett fertig, als ich da gestern raus bin, aber ich war auch stolz auf mich, dass ich das durchgezogen habe und nicht nach ner halben Stunde oder so aufm Laufband einfach kapituliert habe. Alles eine Frage des Willens. 😀 Und natürlich von guter Musik! Wenn ich mich da in der Muckibude verausgabe, habe ich immer meinen iPod dabei, um mein Umfeld auszublenden. Es gibt dann nur mich, die Musik und die Geräte. Dadurch wird man auch gleich „gepusht“, was zusätzlich beim Workout hilfreich ist und gut tut. Je besser die Musik, desto leichter fällt es mir, mich da ca. 100 min lang zu quälen. Und die heiße Dusche hinterher ist eh die absolute Wonne.

Veröffentlicht 11/01/2013 von Kiwi in ich, Sport allgemein

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It’s a beautiful day …   Leave a comment

Leute, U2 am Dienstag Abend in FFM … der komplette Oberhammer!!! Ich war mit einer Freundin von mir dort, sie hatte im vergangenen Jahr für uns beide die Tickets besorgt, und seither hab ich mich wie Bolle auf das Konzert gefreut. Dienstag war es dann endlich soweit … und ich war so, so megahappy den Abend!

Die Vorband waren Kasabian, ich kannte den Song „Underdog“ von ihnen und fand den nicht übel. Live haben die Herren ziemlich Gas gegeben und waren auch schön laut. 😉 Als die dann fertig hatten, begann der Umbau für U2, und während wir auf die Herrschaften warteten, haben wir La-Ola-Wellen durch die Commerzbank Arena kreisen lassen. Super Stimmung! Gegen 21h war es dann soweit: Bono, The Edge, Larry und Adam betraten die futuristisch anmutende Bühne und legten los. „Beautiful Day“ … hätt wohl kaum nen besseren Opener (zusammen mit „The Return Of The Stingray“) geben können, als dieses Lied vom „All That You Can’t Leave Behind“ Album. Ab da war ich nur noch am Feiern. „Mysterious Ways“, „City Of Blinding Lights“, „Where The Streets Have No Name“ (ich liebe dieses Intro! The Edge ist eben einfach einer der besten Gitarristen der Welt, basta!), „Vertigo“, „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“, „Until The End Of The World“ (einer meiner Faves auf „Achtung Baby“, das mit „The Joshua Tree“ beste U2-Album mMn), „Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me“ … geil. Gänsehaut bei „Walk On“, „One“, „With Or Without You“ (endlich konnte ich DAS Lied mal live mitgrölen!) und „Moment Of Surrender“, das Bono den Opfern der Love Parade widmete.

Es war Wahnsinn. Und ich will sofort wieder auf ein U2-Konzert … ja.

Einziger Wermutstropfen: der Sound war stellenweise nicht der Brüller, das liegt aber an der Arena. 😉 Aber ansonsten ist n U2-Konzert etwas, das man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.

Ach ja: Bono bedankte sich während des Konzerts bei seinen Ärzten in München, die ihn wieder „hinbekommen“ haben; er musste sich dort ja einer Not-OP unterziehen. Er fühle sich jetzt „wie ein Mercedes Benz.“ The Edge wurde zum „Audi Man“ deklariert, Adam zu einem „BMW“ und für Larry blieb dann noch ein „Trabant“ übrig. 😀

Veröffentlicht 13/08/2010 von Kiwi in Musik

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… POKERFACE …   Leave a comment

Nein, ich bin nicht unter die Lady Gaga-Fans gegangen, werde ich auch nie tun, die Alte geht mir nämlich aufn Zeiger. Und zwar nicht zu knapp. Aber mir war heute nach Youtube. Also mal „Daughtry“ eingegeben und eines der ersten Resultate war dieses grandiose Ding:

Chris Daughtry – „Pokerface“

Was der aus diesem SCHEISSlied rausholt, ist grandios. Alter Schwede.

Veröffentlicht 01/06/2010 von Kiwi in Musik

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