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Einheit   Leave a comment

Nein, ich meine damit nicht den Tag der Deutschen Einheit, sondern etwas ganz anderes.

Nachdem ich wochen-, ja fast schon monatelang nur sporadisch in der Muckibude vorbeigeschaut hatte, bin ich nun wieder in einem (halbwegs) regelmäßigen und häufigerem Rhythmus, was das angeht. Die ersten beiden Workouts waren nicht unbedingt die allerbesten, aber dennoch war ich zufrieden, da ich ja, wie gesagt, eine längere Pause gemacht hatte. Und der Muskelkater nach dem ersten Workout vor etwa zwei Wochen war doch übelst, aber nun ja, no pain – no gain!

Als ich jetzt am Dienstag wieder da war, passierte allerdings etwas, was ich schon lange nicht mehr gespürt hatte, einfach auch, weil ich mental neben mir stand. Nicht nur, dass ich das Training ohne irgendwo auf die Pause-Taste (Laufband) hauen oder eine Übung abbrechen zu müssen, voll durchgezogen hatte, nein, ich hatte das Gefühl, dass Kopf und Körper wieder eine Einheit bildeten. Es war, als hätten sich diese inneren Gräben geschlossen, und ich war EINS. Eins mit mir selber, mit meinem Körper. Sogar die 2,5kg Extra-Gewicht an einem Gerät (ich hab 35kg vorgeschrieben, aber neulich hatte ich versehentlich 37,5kg drauf, was aber deutlich mehr rockte … 😀 ) machten nicht wirklich viel aus. Ich bin einfach begeistert – von mir selber (jaaaaa, ich weiß, Eigenlob stinkt, aber hey, n richtig geiles Workout rauszuhauen gibt so viel Auftrieb!!), und davon, was der menschliche Körper doch in der Lage ist zu leisten, selbst WENN frau nicht voll „im Saft“ steht. So kann es gerne weitergehen, und morgen geht’s wieder hin. Denn ich liebe einfach das Gefühl, völlig fertig vom Laufband zu kommen, unter die heiße Dusche zu springen und zu wissen, dass ich etwas geleistet habe. Gerade, wenn man mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, ist dies ungemein hilfreich.

GO BIG OR GO HOME. 😉

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Veröffentlicht 05/10/2013 von Kiwi in Berlin, ich

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Es zahlt sich langsam aus …   Leave a comment

Nachdem mein Workout am Freitag nicht zu meiner absoluten Zufriedenheit verlaufen war, habe ich aber dennoch daraus etwas Positives gezogen. Nämlich, dass mich eine nicht zufriedenstellende Leistung nur anstachelt, es beim nächsten Mal eben besser zu machen. 🙂

Heute war ich dann wieder in meiner Muckibude, weil ich einen weiteren Check-Up durchführen ließ. Zwar gibt es noch einige Baustellen (z.B. ist der Körperfettanteil immer noch viel zu hoch, was aber u.a. an einem meiner Medikamente liegen dürfte, das leider die Nebenwirkung Gewichtszunahme usw. hat – und leider auch an den Genen …), aber ich bin zuversichtlich, dass sich auch das im Laufe der Zeit verbessern wird. Schließlich ist Schweiß weinendes Körperfett. 😉

Ein anderer Teil dieses Check-Ups ist ein Kraft-Koordinations-Test. Und da bin ich insbesondere auf die erste Übung verdammt stolz. „Frauen-Liegestütze“. Ich lasse einfach mal die Zahlen für sich sprechen:

Januar 2012: 20/21

Sommer 2012: dito

Dezember 2012: 29

17. März 2013: 45

Ich fand besonders toll, dass die Trainerin, die den Test mit mir gemacht hat, neben mir laut mitzählte und bei ca. 30 Stück meinte „Super!“ Das hat mich zusätzlich angestachelt. 🙂 Mal schauen, wann ich die 50 knacke. 😉

Veröffentlicht 17/03/2013 von Kiwi in ich, Sport allgemein

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Mehr davon, bitte!   Leave a comment

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich angefangen, in die Muckibude zu gehen. Ich habe zwar das Training gegen Ende letzten Jahres hin etwas sehr schleifen lassen, aber ich habe mir für dieses Jahr fest vorgenommen, wieder regelmäßiger und häufiger zu gehen. Kurz vor Weihnachten habe ich einen neuen Trainingsplan bekommen, den ich allerdings erst gestern das erste Mal ausprobiert habe (ich war Weihnachten in Hessen bei meiner Familie).

Gelinde gesagt, stand ich gestern vor der Kotzgrenze. Alter Schwede! Die fünf Minuten aufwärmen bei einem gemütlichen Trab von 8km/h aufm Laufband waren da noch die leichteste Übung. Zwar sind wir mit den Gewichten teilweise etwas runter gegangen, aber haben die Wiederholungen – bis auf bei den Kurzhanteln – auf 20 pro Satz erhöht. Mama. Als ich mit den insgesamt 40 Sit-ups als letzter Krafteinheit fertig war und noch 40 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband vor mir hatte, dachte ich „IM LEBEN NICHT!“ Aber ich habe es geschafft. Okay, ich hab zweimal auf die „Pause“ Taste gehauen, aber das war mehr, weil ich was trinken wollte, denn bei Steigungen von bis zu 6,5% ist’s nicht so ganz einfach, anständig zu trinken. Ich muss mich einfach daran gewöhnen, denke ich, da ich ja gestern das erste Mal dieses Programm durchgezogen hatte. 😉 Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also mach ich da weiter, wo ich gestern aufgehört habe und bin schon auf das nächste Training gespannt.

Mir tut zwar heute alles weh, vor allem die Arme, aber ganz ehrlich – wenn mir das nicht wehtut beim Training, hab ich keinen Spaß. Denn dann weiß ich, dass ich wirklich was getan und geleistet habe. Ich war zwar komplett fertig, als ich da gestern raus bin, aber ich war auch stolz auf mich, dass ich das durchgezogen habe und nicht nach ner halben Stunde oder so aufm Laufband einfach kapituliert habe. Alles eine Frage des Willens. 😀 Und natürlich von guter Musik! Wenn ich mich da in der Muckibude verausgabe, habe ich immer meinen iPod dabei, um mein Umfeld auszublenden. Es gibt dann nur mich, die Musik und die Geräte. Dadurch wird man auch gleich „gepusht“, was zusätzlich beim Workout hilfreich ist und gut tut. Je besser die Musik, desto leichter fällt es mir, mich da ca. 100 min lang zu quälen. Und die heiße Dusche hinterher ist eh die absolute Wonne.

Veröffentlicht 11/01/2013 von Kiwi in ich, Sport allgemein

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