Archiv für die Kategorie ‘Hertha BSC

Schweigen im Walde   Leave a comment

Ich weiß, ich habe sehr lange nichts hier von mir hören lassen, aber irgendwie fehlten mir die Lust und die Muße, mich hier auszulassen.

Zugegebenermaßen war es in den letzten Wochen auch sehr turbulent, und ich hatte ein paar wirklich sehr schöne Erlebnisse, die mir sozusagen Auftrieb gegeben haben. Momente, die ich auf gar keinen Fall mehr in meinem Leben missen möchte. 🙂

Da war zum einen mein Ausflug nach Barcelona zum Schwimmen. Es war absolut toll! Und da ich ja auch heraus bekommen hatte, in welchem Hotel das US Swim Team untergebracht war, war der Rest auch kein Problem mehr. 😀 Einmal die Groupie-Tour, bitte! Also, vorm Hotel hocken und warten, dass sich einer blicken lässt. *kicher* Und  mit der Aktion war ich auch sehr erfolgreich, da der Trainer der Amis mich jeden Tag begrüßte, ein Familienmitglied des Lochte-Clans mich einen Tag nach dem ersten Treffen mit Ryan in nem Burger King wiedererkannte und mich mal kurz Momma Lochte quasi „vorstellte“ (ich hatte Ryan ein Geburtstagsgeschenk überreicht, worüber er sich riesig gefreut hat) und ich mich mit ihr für ein paar Minuten unterhalten konnte. Dazu gewann Ryan 3x Gold, während ich da war, und ich muss sagen, der gute Mann ist „in echt“ sowas von HEISS!! Ai Papi!! Ich hab ihn sogar gedrückt. Manchmal muss frau eben dreist sein. Dass ich ne Baseball-Kappe von den Florida Gators aufhatte, verstärkte den „Wiedererkennungs-Effekt“ immer wieder. Besagte Kappe ist nun von Ryan Lochte und Conor Dwyer, die beide dort studiert haben, signiert. ♥ Als Elizabeth Beisel – ebenfalls „Gator“ – mich mit der Kappe im Publikum sah, grinste und winkte sie und bevor ich wusste, was abgeht, machten wir den „Gator Chomp“. Sehr geil!

Und wo wir eben schon  beim Thema „Geburtstag“ waren: bei mir war es ja vor ein paar Tagen auch mal wieder soweit. Eine gute Freundin von mir war zu Besuch, und wir waren im Prinzip den ganzen Tag on Tour. Morgens erstmal beim Hertha-Training (ich hatte das erwähnt, aber mit dem Zusatz, dass wir da nicht hin MÜSSEN), und da ging’s dann auch schon gleich mal zur Sache. Ich hatte, wie auch letztes Jahr, ein Poster von Peter Niemeyer mit, das ich signiert haben wollte, incl. eines Geburtstagsgrußes. Nach dem Training bin ich also zu ihm hin, Poster und Edding in der Hand, ob er da „Happy Birthday“ draufschreiben könne, da ich Geburtstag habe. Und da der gute Peter ja nun mal der Beste ist, passierte Folgendes:

Zunächst fragte er: „Heute?“

Ich: „Ja,“

Er gab mir die Hand und wünschte mir „Alles Gute!“ *Poster unterschreib* Dann er: „Willst du ein Paar Schuhe haben?“

TOTAL SPONTAN, OHNE, dass ich irgendwie was gesagt hätte. Ich war total perplex! Wir gingen dann zusammen zur Kabine, plauderten – unter anderem über seinen kleinen Sohn Leonard, und Peter freut sich schon, wenn der Kleine sprechen und laufen lernt – und er ging rein. während ich draußen wartete. Nach wenigen Sekunden kam er wieder, die Schuhe, die er eben noch  beim Training anhatte, in der Hand, schrieb auf den einen noch „Happy Birthday“ drauf und gab sie mir. Ein „freundschaftlicher“ Klaps auf die Schulter, „Schönen Geburtstag noch!“ und ich war einfach nur megahappy. Ich finde es einfach nur unglaublich. 🙂 Aber da sieht man es auch: es gibt sie noch, diese Spieler, die mit ihren Fans gerne kommunizieren und zu tun haben, die absolut bodenständig und nicht arrogant oder abgehoben sind. Wie eben Peter Niemeyer.

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Ein unvergesslicher Geburtstag   2 comments

Am Montag hatte ich Geburtstag. Der ursprüngliche Plan war, wegzufahren und irgendwo einen auf meine Art draufzumachen. 😉 Das zerschlug sich aber dann doch, und so blieb ich hier in Berlin hocken. Aber ich war nicht untätig. Nachts gab es eine zum Brüllen lustige Twitter-Fete, wo ich mit ein paar Mädels einfach nur Blödsinn hin- und hergeschrieben habe. Wir lagen vor lachen teilweise auf dem Boden. 😀

Nachmittags machte ich mich dann auf zur Geschäftsstelle von Hertha BSC, da ich Karten für unser Spiel beim 1. FC Kaiserslautern kaufen wollte, und da die Herren Profis „zufällig“ 😉 um 16h Training hatten, dachte ich mir, wenn ich schon mal da bin … Zudem hatte ich ein Foto von unserem Kapitän Peter Niemeyer ausgedruckt, das ich für eine meiner Mädels signieren lassen wollte. Und ich hatte das Poster, dsa von ihm in einem der Stadionhefte der letzten Saison drin war, dabei. Da Peter Niemeyer nicht nur unser Kapitän, sondern auch ein sehr sympathischer Kerl und mein Lieblingsspieler ist, wollte ich ihn fragen, ob er auf das Poster „Happy Birthday“ schreiben könne. Also wartete ich nach dem Training auf ihn und ging zu ihm hin. Und was dann passierte, war so verdammt genial, ich bin immer noch dezent am Abfeiern deswegen.

Er sah mich, grinste mich an und meinte: „Hi!“

Ich: *OMG*

Foto zum Signieren hingehalten, inclusive Widmung für besagte Bekannte unterschreiben lassen. Dann mein Poster: „Peter, kannst du da ‚Happy Birthday‘ drauf schreiben? Ich hab nämlich heute Geburtstag …“

Er: „Ja, na klar!“ Schreibt „Happy Birthday“ und „Alles Gute!“ drauf. „Du hast heute Geburtstag?“

„Ja …“

„Ja dann alles Gute!“

UND NIMMT MICH IN DEN ARM UND DRÜCKT MICH.

Ich wusste in dem Moment nicht mehr, wo oben und unten ist. Ich hab ja nun mit allem gerechnet, aber definitiv NICHT damit! Das war so unglaublich, ich hab das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Mein Lieblings-Herthaner drückt mich. Uff.

Danke Peter, für einen unvergesslichen Moment – und einen ebenso unvergesslichen Geburtstag.

Veröffentlicht 29/08/2012 von Kiwi in Fußball, Hertha BSC, ich

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Leere – oder doch nicht?   Leave a comment

Die Fußball-Saison 2012/2013 steht in den Startlöchern, und bisher habe ich nicht den geringsten Funken Begeisterung in mir. Sonst konnte ich es immer kaum erwarten, bis der Ball wieder rollte und ich ins Stadion konnte. Doch dieses Mal will sich absolut keine Vorfreude einstellen. Dachte ich ja zunächst, das sei nur, so lange die EM vonstatten geht und wieder überall die Event-Nasen rumlaufen, die Fußball ja sonst sooooo scheiße finden, uns Fans, die regelmäßig ins Stadion gehen, als „Assis“ und was weiß ich bezeichnen, aber kaum ist Großereignis, kommen sie aus ihren Löchern gekrochen, sehe ich mich immer noch damit konfrontiert, dass mich das ganze derzeit wirklich nur bestenfalls peripher tangiert. Das ist SEHR ungewöhnlich. Ich hatte zwar schon immer mal kurze Phasen, in denen ich nicht ganz so fußballbegeistert war, aber das war dann nach kurzer Zeit eben schon wieder vorbei  und ich war voll dabei. Diesmal ist es anders. Der Funke will einfach nicht zünden. Sicher hängt vieles davon mit der abgelaufenen Saison mit Hertha zusammen, das Drama von Düsseldorf, der Abstieg, das Trainerchaos … es hat sehr, sehr tiefe Spuren hinterlassen. Der Akku ist immer noch leer. Sicher, ich bin eine, die in den vergangenen 26 Jahren, seit ich Fußball bewusst schaue, in guten wie in schlechten Zeiten hinter IHRER Mannschaft (bzw. ihren Mannschaften) gestanden hat, aber ich verspüre nicht die geringste Freude, trotz Dauerkarte für die Ostkurve. Gut möglich, dass sich das in den kommenden Wochen, sobald die Saison dann wirklich gestartet ist und der Ball wieder rollt, ändert, aber derzeit gibt Fußball mir nichts mehr.

Das heißt nicht, dass ich Fußball GAR nicht mehr mag, ich bin schließlich damit aufgewachsen, aber derzeit gibt es etwas, was mich sehr viel mehr interessiert und begeistert. Und das ist MotoGP. Das Wochenende auf dem Sachsenring war einfach nur hammergeil, auch wenn das Wetter stellenweise eher suboptimal war. Aber ich habe dort so viel erlebt, war im Fahrerlager,  und hatte einfach eine absolut geile Zeit dort. Die vier Tage unter „normalen Leuten“ haben etwas in mir bewirkt. Und ich weiß einmal mehr, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen, dass man nur dieses eine Leben hat und das Bestmögliche daraus machen und niemals aufgeben sollte. 🙂 Das ist eine für mich sehr wertvolle Erkenntnis, und etwas, das mir niemand wieder wegnehmen kann.

In diesem Sinne – einen schönen Sonntag noch!

Veröffentlicht 15/07/2012 von Kiwi in Berlin, Fußball, Hertha BSC, ich, MotoGP

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Heimweh   4 comments

Ich habe Heimweh. Heimweh nach der geilsten Stadt Deutschlands. Ich war wieder mal ein paar Tage in Berlin. Eigentlich wollte ich da nur hin, weil ich zum letzten Zweitliga-Spiel meiner Hertha gegen den FC Augsburg wollte, aber dann kam es doch ein bisschen anders.

Ich hatte am Freitag vor dem Spiel ein Vorstellungsgespräch in Berlin. Es ist recht entspannt verlaufen, ich bin ganz guter Dinge, dass das klappt. Und da an dem Tag schönes Wetter war, beschloss ich, eine Stadtrundfahrt zu machen. Während ich also im Doppeldecker-Bus hockte und zwei Stunden lang in Berlin herumgondelte, hatte ich manchmal schon beinahe Tränen in den Augen. Weil ich diese Stadt so sehr liebe. Weil sie vielleicht schon sehr bald mein Zuhause sein wird. Meine Heimat ist sie ja schon. 😉 Um ehrlich zu sein, hält mich hier in diesem Kaff nicht mehr viel. Genaugenommen fast nix. Ich brauche einen Tapetenwechsel. Ich hab mein ganzes bisheriges Leben hier verbracht, ich hab die Nase voll. 😀

Na ja, und als wir dann am Montag am Hauptbahnhof in den ICE Richtung KS-Wilhelmshöhe stiegen und den Rückweg antraten, ging’s los. Wir waren noch nicht mal in Spandau, da hab ich schon angefangen, mein Berlin zu vermissen. *seufz*

Ja, ich habe Heimweh …

Veröffentlicht 22/05/2011 von Kiwi in Berlin, Fußball, Hertha BSC, ich

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Beziehungsstatus: Fußball!   Leave a comment

Manchmal möchte ich das den Leuten wirklich lauthals entgegen schreien, wenn sie mich wieder mal damit nerven, warum ich eigentlich Dauersingle bin. Es gibt zwar noch einige andere Sportarten, die ich mir gern reinziehe, aber zu keiner habe ich eine so innige und leidenschaftliche Bindung wie zum Fußball. Ich bin damit sozusagen auf die Welt gekommen. Mein Vater hat früher selber gespielt (Tor; später dann Feldspieler) und auch einige Amateurmannschaften trainiert. Meine Mutter war auch schon länger Fußball interessiert, und wenn zwei solche Gene aufeinander prallen, kommt sowas wie ich dabei raus. 😀

Ich hatte zwar schon diverse Teams, die ich mochte, aber wie ja bekannt ist, fiebere und leide ich am meisten mit der Berliner Hertha. Teilweise nimmt das schon etwas groteske Züge an … man sieht mich eigentlich bei fast jeder Gelegenheit mit einem meiner unzähligen Schals, einer Jacke oder auch mit Handschuhen und Mütze in Blau-Weiß herumrennen. Ich kann einfach nicht ohne meinen Verein oder generell ohne mein Fußball. Selber spiele ich zwar nicht, aber meiner Leidenschaft tut das keinen Abbruch. Samstag Nachmittag die Radiokonferenz hören mangels Sky, oder sich vor den PC flacken und via Livestream schauen (gab auch Zeiten, da wurde nicht nur die Bundesliga intensivst verfolgt, sondern auch die EPL und die Primera Division … zur Not eben auch mit chinesischem Kommentar, egal, hauptsache, ich konnte Liverpool und Barça sehen), unter der Woche darf’s auch mal CL oder UEFA Cup (nein, ich weigere mich, das jetzt „Euro League“ zu nennen!) sein, DFB-Pokal und was sonst noch so interessant sein könnte. Nicht selten gurke ich auch kreuz und quer durch die Republik, um die Hertha auswärts zu unterstützen – ein gar wundervoller Weg, die Geografie kennen zu lernen! – und in ein paar Tagen geht’s nach Wiesbaden, zu SV Wehen Wiesbaden vs 1. FC Saarbrücken. , um Kai Gehring bei seinem neuen Verein, 1. FC Saarbrücken, spielen zu sehen.  Ich kenn die „Blechbüchse“ ja schon von x Heimspielen, die ich damals beim SVWW besucht habe (als Kai in der „Zwoten“ kickte, hab ich mir dann eben auch mal die Regionalliga angeschaut …) Und ein Trip nach Saarbrücken ist auch in der Planung, da der Ludwigspark in Saarbrücken ein Stadion ist, wo ich bisher noch nicht war. Ich werde wohl allmählich auf meine alten Tage noch zum Groundhopper?? Keine Ahnung, aber ich weiß, dass Fußball mir sehr, sehr wichtig ist.

In langen, von Depressionen und Panikattacken geprägten Monaten hat der Fußball und meine Liebe zu diesem Sport mir etwas zum „Festhalten“ und „Hochziehen“ gegeben, hat mir immens dabei geholfen, mein Leben noch irgendwie lebenswert erscheinen zu lassen. Hinzu kommt, dass derzeit Fußball für mich auch therapeutische Zwecke erfüllt, indem ich mich wieder in Menschenmengen begebe, da ja in jüngerer Vergangenheit viele Menschen dicht gedrängt und wenn’s geht auf enge(re)m Raum bei mir mehr oder weniger starke Panikattacken ausgelöst haben …

Außerdem kann man sich beim Fußball herrlich abreagieren. Man steht im Block und brüllt rum, schreit seinen Verein nach vorne, feuert ihn an, wird eins mit der Masse um einen herum. Unter der Woche lieb und brav, geht am Spieltag die Post ab. Sau rauslassen, Vollgas in der Kurve. Adrenalin. Torjubel. Entsetzen. Freude. Trauer. Verzweiflung. Frust. Man durchlebt alle möglichen Emotionen … und man weiß vorher nie, was einen diesmal erwartet, was die ganze Angelegenheit ja so prickelnd macht. 🙂 Es ist die Unberechenbarkeit des Sports – der haushohe Favorit stolpert beim Underdog. Die Mannschaft, die wochenlang einsam an der Spitze ihre Kreise zieht, bricht plötzlich ein und die Verfolger können aufschließen. Außenseiter mucken plötzlich auf und spielen sich in einen Rausch. Abstiegskampf. Meisterschaft. Mittelmaß. Es ist alles dabei.

Und das ist das Geile daran – und der Grund, warum ich diesen Sport so liebe.

Verliebt in Berlin   1 comment

Passend zu meinem Header … dieser Song von Kaiserbase fällt mir immer wieder ein, wenn ich an Berlin denke. Ich habe mich in diese Stadt verliebt (und meine Zuneigung zu damals noch West-Berlin, war ja letztendlich auch der Auslöser dafür, dass ich mich für Hertha BSC entschieden habe), und fahre immer wieder gern dorthin. Sei es, um ein Heimspiel zu sehen, oder aber um einfach der Stadt mal wieder einen Besuch abzustatten. So wie im August letzten Jahres, als ich viereinhalb Tage dort war. Wir hatten früher auch Verwandte dort, da mein Vater ja gebürtiger Berliner war, die wir regelmäßig besucht haben. Ich erinnere mich immer noch daran, wie ich als kleines Kind auf der Rückbank im Auto saß und wir den Transit-Abschnitt durch die DDR gefahren sind. Die doppelte Passkontrolle hinter Helmstedt, Einfuhr in den Osten, und dann die Ankunft in der geteilten Stadt. Ab und an waren wir auch mal in den damals für „Wessis“ leicht erreichbaren Teilen Ost-Berlins, und ich weiß noch, dass die dunklen, einsamen U- und S-Bahn-Stationen mich irgendwie gegruselt haben. Doch dann kam ja die Wende, und Berlin wurde kräftig aufpoliert, bekam quasi den Zuschlag, sich nun Hauptstadt Gesamtdeutschlands bezeichnen zu dürfen, erhielt einen großen, modernen Hauptbahnhof (im Osten), das Kanzleramt, Regierungsviertel, der Potsdamer Platz, der früher Niemandsland war, wurde aufgemotzt … und irgendwie ging dabei aber auch ein bisschen was von West-Berlin verloren. Bestes Beispiel der Flughafen Tempelhof, der vor wenigen Jahren geschlossen wurde. Der Bahnhof Zoo, früher DER Bahnhof, wenn es nach Berlin ging, ist nur noch ein Regionalbahnhof, und manchmal habe ich auch das Gefühl, dass der Ostteil der Stadt um einiges attraktiver wurde. Gerade auf’m Ku’damm (meine Tante und mein Onkel wohnten in einer Parallelstraße; man musste 2x um die Ecke und war mittendrin, dennoch war es bei ihnen immer sehr ruhig) hatte ich schon mal das Gefühl, dass es da nicht mehr ganz so sehr „wimmelt“ wie früher.

Zurück zu meinem Ausflug im Sommer:

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits im Depressionsloch, und während der Zeit dort, habe ich zumindest für ein paar Tage abschalten können. Ich hatte eine Menge Spaß dort.

Ich fühle mich in Berlin pudelwohl, die Stadt ist hip, sie hat einen gewissen Charme, dort tanzt der Bär, sie ist laut, sie ist schnell, aber sie hat auch ihre ruhigen Stellen. Auf einer Postkarte, die ich mal in Spandau am Bahnhof kaufte, steht:

Du bist verrückt mein Kind, Du musst nach Berlin, da wo die Verrückten sind – da gehörst Du hin!

Irgendwie passend, spielt sich doch dort eine Menge alltäglichen Wahnsinns in Form von Verkehrschaos durch z.B. veraltete S-Bahn-Züge, die nur allmählich saniert werden, man findet einen Schmelztiegel verschiedener Kulturen und sonstiger Zuwanderer vor, und noch viele weitere Dinge ab. Nicht zu vergessen hat Berlin einiges zu bieten, was im Bereich Sport und kultureller Veranstaltungen wie Konzerte, Filmpremieren etc. liegt. Etwas, das ich so kaum kenne, da ich nunmal ein Landei bin und mein ganzes bisheriges Leben in einer verschlafenen Kleinstadt verbracht habe. Daher habe ich den Entschluss gefasst, einen Neuanfang in Berlin zu wagen. Denn jedes Mal, wenn ich nach Berlin reise und mein Zug in Spandau einfährt, habe ich ein Grinsen im Gesicht, und sobald ich Berliner Boden unter den Füßen habe, habe ich das Gefühl, „angekommen“ zu sein und denke: „Hier gehöre ich hin!“ Ich spüre das bei jedem Berlin-Besuch auf’s Neue, und auch immer deutlicher …

Berlin – ich liebe Dich!

Veröffentlicht 22/02/2011 von Kiwi in Berlin, Hertha BSC, ich

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Die schönen Dinge im Leben   Leave a comment

– Heute habe ich mich in Marburg mit einer Freundin getroffen, die ich während meines Klinikaufenthaltes kennen gelernt habe. Wir haben schön zusammen zu Mittag gegessen (Ungarisches Gulasch mit Spätzle und Feldsalat, ich hätte mich reinsetzen können!) und geplaudert. Hat richtig Spaß gemacht. Da sie wohl noch häufiger in MR sein wird, wollen wir uns dann auch immer mal treffen. 🙂

– Der FC St. Pauli hat das -nachgeholte- Stadtderby in Hamburg gewonnen. Sehr schön! Den HSV mag ich aus Prinzip nicht, im Fußball nicht, und beim Handball schon gar nicht. Nee danke. Das hat mich jedenfalls sehr gefreut, dass mein zweitliebster Club dem großen Liga-Dino mal eine vorn Latz geknallt hat. Asamoah traf für den Kiez-Club.

Und wo wir schon mal grad beim Thema „Fußball“ sind … ab jetzt werde ich hier nur noch allgemeine Fußball- und Sport-Themen behandeln, sowie über den ganz normalen alltäglichen Wahnsinn schreiben. Meine Hertha-Beiträge haben ab sofort ihr eigenes Zuhause, und zwar hier. Die alten Hertha-Stories, die hier noch stehen, werde ich hier belassen, aber von jetzt ab gibt’s meinen Senf zum Thema Hertha BSC in einem Extra-Blog. 🙂

Veröffentlicht 16/02/2011 von Kiwi in Fußball, Hertha BSC, ich

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