Mehr davon, bitte!   Leave a comment

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich angefangen, in die Muckibude zu gehen. Ich habe zwar das Training gegen Ende letzten Jahres hin etwas sehr schleifen lassen, aber ich habe mir für dieses Jahr fest vorgenommen, wieder regelmäßiger und häufiger zu gehen. Kurz vor Weihnachten habe ich einen neuen Trainingsplan bekommen, den ich allerdings erst gestern das erste Mal ausprobiert habe (ich war Weihnachten in Hessen bei meiner Familie).

Gelinde gesagt, stand ich gestern vor der Kotzgrenze. Alter Schwede! Die fünf Minuten aufwärmen bei einem gemütlichen Trab von 8km/h aufm Laufband waren da noch die leichteste Übung. Zwar sind wir mit den Gewichten teilweise etwas runter gegangen, aber haben die Wiederholungen – bis auf bei den Kurzhanteln – auf 20 pro Satz erhöht. Mama. Als ich mit den insgesamt 40 Sit-ups als letzter Krafteinheit fertig war und noch 40 Minuten Intervalltraining auf dem Laufband vor mir hatte, dachte ich „IM LEBEN NICHT!“ Aber ich habe es geschafft. Okay, ich hab zweimal auf die „Pause“ Taste gehauen, aber das war mehr, weil ich was trinken wollte, denn bei Steigungen von bis zu 6,5% ist’s nicht so ganz einfach, anständig zu trinken. Ich muss mich einfach daran gewöhnen, denke ich, da ich ja gestern das erste Mal dieses Programm durchgezogen hatte. 😉 Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also mach ich da weiter, wo ich gestern aufgehört habe und bin schon auf das nächste Training gespannt.

Mir tut zwar heute alles weh, vor allem die Arme, aber ganz ehrlich – wenn mir das nicht wehtut beim Training, hab ich keinen Spaß. Denn dann weiß ich, dass ich wirklich was getan und geleistet habe. Ich war zwar komplett fertig, als ich da gestern raus bin, aber ich war auch stolz auf mich, dass ich das durchgezogen habe und nicht nach ner halben Stunde oder so aufm Laufband einfach kapituliert habe. Alles eine Frage des Willens. 😀 Und natürlich von guter Musik! Wenn ich mich da in der Muckibude verausgabe, habe ich immer meinen iPod dabei, um mein Umfeld auszublenden. Es gibt dann nur mich, die Musik und die Geräte. Dadurch wird man auch gleich „gepusht“, was zusätzlich beim Workout hilfreich ist und gut tut. Je besser die Musik, desto leichter fällt es mir, mich da ca. 100 min lang zu quälen. Und die heiße Dusche hinterher ist eh die absolute Wonne.

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Veröffentlicht 11/01/2013 von Kiwi in ich, Sport allgemein

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