Klug war’s nicht, aber GEIL! – Teil 1   Leave a comment

Es ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte trotzdem noch darüber berichten.

Man hat ein langes Wochenende. Man könnte ja, da man in den Tagen vorher ziemlich viel zu tun hatte, mal ausspannen und gar nix tun. Könnte man. Man kann sich aber auch das WE komplett um die Ohren  hauen und voll und ganz dem Fußball widmen.

Was ich auch getan habe.

Das Wochenende, um das es geht, war Himmelfahrt, und ich hatte mir „Groundhopping Light“ in den Kopf gesetzt. Und wenn ich erstmal ne Aktion vorhabe, setze ich auch alles dran, diese durchzuführen.

Der erste Teil besagter Aktion war, dem SV Wehen Wiesbaden mal wieder einen Trainingsbesuch abzustatten. Nachdem ich im April schon einmal auf dem Halberg in Wehen war, wollte ich da noch mal hin. Das „Problem“: der SVWW trainierte an jenem Tag um 10h morgens.

Was für mich hieß: um HALB FÜNF (!!) aufstehen. Wohl gemerkt – ich bin nicht unbedingt die Frühaufsteherin in Person, wenn ich frei habe, penne ich nicht selten bis 11h und länger. Aber nicht an diesem Tag. Halb fünf – der Wecker (sonst das Arschloch vom Dienst!) klingelt, und etwa zehn Minuten später stehe ich putzmunter im Bad und mache mich zurecht. Danach frühstücken und ab ins Auto und nach MR an den Bahnhof.

Um kurz vor sechs saß ich dann im Zug, der dann auch gut zehn Minuten später losrollte. In FFM dann umsteigen in den Zug nach Niedernhausen und von da aus dann noch per Bus nach Wehen.

Da angekommen, ging’s dann los. Ab auf den Halberg. Nach einer schier endlosen Latscherei war ich dann endlich am Trainingsplatz (auf dem der SVWW auch spielte, bevor man in die 2. Liga aufstieg und noch SV Wehen Taunusstein hieß) angekommen und hing erstmal auf dem Parkplatz rum. Ist nämlich ziemlich interessant, wer da mit welchem Auto vorfährt. 😉 Ein kurzes Gespräch auf französisch (dabei kann ich gar kein Franze …) mit Madi Panandetiguiri war auch drin, ich glaub, der hat sich gefreut, dass ich „Bon jour!“ zu ihm sagte. *lol*

Dann ging das Training los, und zu meinem großen Leidwesen fehlte Ronny König krankheitsbedingt. Was’n Rotz. Aber Spaß hatte ich trotzdem mit meiner Paparazzi-Kamera (Canon EOS 400d und 200mm Zoomobjektiv). Ich war also fröhlich am Knipsen und wollte ein Foto von Thorsten Barg beim Dehnen machen. Ein Spieler kriegte das mit und meinte zu ihm: „Bargi, guck mal nach links!“ Was er auch tat. Awwww.

Es dauerte auch nicht allzu lange, da traf ich eine Frau, die ich schon bei diversen Spielen gesehen und mit ihr geredet hatte. Sie nur: „Brückentag ausgenutzt und schon hier?“ Ich: „Ja.“ Dann hab ich ihr erzählt, was ich da eigentlich veranstaltet  hatte – sprich um halb fünf aufgestanden und so weiter. Sie war beeindruckt.

Nach dem Training sagte sie dann kurz Teamchef Sandro Schwarz Hallo und zeigte dann auf mich: „Sandro, da ist ein Fan aus Marburg, sie ist extra um fünf los um um zehn hier zu sein beim Training.“ Na, Sandro hat geguckt! HERRLICH!! Mit der Aktion dürfte ich dann wohl mal den Vogel abgeschossen haben. Steffen Vogler (einer der Trainer) erkannte mich auch, als ich zu Benjamin Hübner gestiefelt bin, weil ich ein Autogramm auf das gemeinsame Foto haben wollte. „Sie kommen mir irgendwie bekannt vor. Sie waren doch schon mal hier?“ Äh, ja. Hoppla. Aber da ich ja auch schon mal beim Davis Cup in Genf erkannt wurde, wundert mich hier nix mehr. *lach*

Nach dem Training traf ich dann noch ein Mädel, die großer Fan von Dajan Simac ist und ein bisschen neidisch auf meine 20×30 Fotos von mir mit den  Jungs war. Ich bot ihr an, Bilder von ihr und diversen Spielern zu machen und ihr zu schicken. Was ich dann auch gemacht habe. Sie hat sich riesig gefreut. 😀 Wir haben dann auch ausgemacht, mal wieder zusammen zu nem Training zu fahren. Hurra.

Geil kam auch, was nach dem Training noch passierte: Marko Kopilas lief da rum und schüttelte ein Mixgetränk. Dummerweise war das Gefäß nicht ganz dicht, sodass er kleckerte. Markos Reaktion: „Leck mich doch am Arsch!“ Wir haben uns schlappgelacht in dem Moment, das kam so herrlich trocken … 😀

Ich war zwar abends dann schlagskaputt, aber auch schon wieder voller Vorfreude auf den nächsten Tag, da schon die nächste Aktion anstand. 🙂 Mehr dazu demnächst hier.

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Veröffentlicht 11/06/2009 von Kiwi in Fußball

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